Eifel-Literatur-Festival

Lesung mit Olga Tokarczuk "Das Überschreiten von Grenzen als Lebensform"


style="font-size:11.0pt;font-family:" arial",sans-serif"="">Unter allen Nobelpreisen gilt der Literatur-Preis als der bedeutendste. 2018 wurde kein Nobelpreis für Literatur vergeben, 2019 dafür gleich zwei: an den Österreicher Peter Handke (für 2019) und an die Polin Olga Tokarczuk (für 2018). Das Preiskomitee lobte die 57-jährige polnische Autorin für ihre „erzählerische Vorstellungskraft, die mit enzyklopädischer Leidenschaft das Überschreiten von Grenzen als Lebensform“ repräsentiere.

Mit Olga Tokarczuk wurde die prominenteste polnische Autorin der Gegenwart ausgezeichnet, in alle Weltsprachen übersetzt - und auch in Deutschland gut bekannt. Mit Romanen, die alle herkömmlichen Zeit- und Raumordnungen durchbrechen. Ein Erzählkosmos, in dem märchenhaft Phantastisches neben höchst Realem und Historischem steht: Das ist das Markenzeichen dieser Autorin. Kurz vor der Nobelpreisvergabe erschien am 1. Oktober 2019 das bisherige Hauptwerk „Die Jakobsbücher“, ein 1100-Seiten-Roman. Mit einem der faszinierendsten Gestalten des 18. Jahrhunderts als Hauptgestalt: dem Grenzgänger Jakob Frank, geboren als Jude im osteuropäischen Shtetl, konvertiert zum Islam und dann zum Christentum.







1 Abend, 05.11.2021
Freitag, 20:00 - 21:30 Uhr
1 Termin(e)
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Bitburger Stadthalle
Erwachsene:
27,00

Volkshochschule Bitburg

Rathausplatz 3-4
54634 Bitburg

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